
Der Besitzer eines Tesla Cybertruck wurde lebendig verbrannt, nachdem der Truck in einem Feuer mit 2.760 °C explodierte, wie aus einer fahrlässigen Tötungsklage hervorgeht, die in Texas eingereicht wurde.
Die Flammen waren so intensiv, dass das Feuer die Knochen von Michael Sheehan, 47 Jahre alt, zerfallen ließ. Berichten zufolge war sein Skelett 20 cm kleiner, als er gefunden wurde.
Der Unfall ereignete sich am 3. August 2024, nachdem er mit dem Fahrzeug in einen Gully in der Nähe von Beach City, etwa 48 Kilometer östlich von Houston, gefahren war.
Sheehan hatte den futuristischen Truck von Tesla erst drei Monate zuvor, am 25. April, gekauft. Nach dem Aufprall stand das Fahrzeug nahezu sofort in Flammen.
Leider war er aufgrund von „Konstruktionsmängeln des Fahrzeugs“ im Auto eingeschlossen, heißt es in der Klage, die von Sheehans Witwe Shannon und seinen Eltern gegen Tesla eingereicht wurde.
„Es handelte sich um einen Unfall mit nur einem Fahrzeug. Die Aufprallkräfte waren überlebbar … abgesehen vom Feuer, den ergonomischen Mängeln und der geringen Crashresistenz“, heißt es in der Klage.
Gegenüber The Independent erklärte der Anwalt S. Scott West, das Fahrzeug sei ein „zweischneidiges Schwert“. Laut ihm habe Tesla das Design über grundlegende Sicherheitsaspekte gestellt, was es Sheehan nahezu unmöglich gemacht habe, dem Feuer zu entkommen, nachdem das Fahrzeug die Stromversorgung verloren hatte.
Die Klage behauptet, dass sich die elektrischen Türen des Cybertruck nach einem Stromausfall nicht öffnen lassen. Die äußeren Türgriffe funktionieren nicht und die inneren Notentriegelungen seien „extrem schwer zu finden im Notfall“.
In der Klage heißt es weiter, Tesla habe den Besitzern „unzureichende Hinweise oder Schulungen“ gegeben, wie sie nach einem Unfall aus dem Fahrzeug aussteigen können.
West sagte, Michael sei „sehr intelligent“ gewesen, doch als ihm Tesla seinen Cybertruck übergab, „waren die Anweisungen, die man ihm gab, völlig unzureichend für den Umgang mit einer solchen Situation“.
Der Anwalt räumte ein, dass Sheehan zum Unfallzeitpunkt Alkohol im Blut hatte – ein Umstand, der in der Klage erwähnt wird. Aber, so argumentierte er, „das sollte kein Todesurteil sein“.
Sheehan war die erste Person, die bei einem Unfall mit dem Cybertruck ums Leben kam, seit Tesla das Modell im November 2023 auf den Markt brachte, so The Independent.
Nur wenige Monate später kamen jedoch drei College-Studenten in Kalifornien bei einem weiteren Cybertruck-Unfall in den Flammen ums Leben.
Foto und Video: Unsplash / Peevey Funeral & Cremation. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
